VEREIN

Eine psychische Erkrankung kann jeden treffen. Leider gibt noch zu viele Menschen, die diese Tatsache nicht anerkennen wollen. Leider werden Menschen mit psychischen Erkrankungen häufig stigmatisiert.


Auch die Medien fördern dieses leider zu oft durch ihre unreflektierte, unangemessene Berichterstattung. Wir schaffen mit unserem Engagement ein Gegengewicht und kämpfen für einen angemessenen Umgang mit dem Thema „psychische Erkrankungen“, indem wir Ängste abbauen, betroffene und nicht betroffene Menschen miteinander in Kontakt bringen und auch positive Aspekte betrachten.


Des Weiteren verfolgen wir das Ziel, das Image der Psychiatrie, aber auch die Strukturen von Psychiatrie und ihren Mitwirkenden zu verändern (in Bewegung zu bringen), um so das gesellschaftliche Verständnis und die Akzeptanz für Betroffene zu verbessern.

Diese Veränderung braucht jedoch auch eine Wahrnehmung vonseiten der Politik und Wirtschaft. Ein weiteres Ziel ist also die Stärkung der Lobby für Menschen mit psychischen Erkrankung und deren Angehörige.


Unserem Verein liegen eine angemessene Hilfe und Unterstützung von Kindern psychisch kranker Eltern sehr am Herzen. Hier ist noch sehr viel Arbeit zu leisten, denn der überwiegende Tel der Kinder steht mit seinen Sorgen, Ängsten und Nöten allein da. Zu selten gibt es Menschen, die sich für diese Kinder engagieren. Aber gerade sie haben ein erhöhtes Risiko selbst zu erkranken und brauchen helfende Hände. Deswegen ist eine wichtige Arbeit des Vereins die KKPE (Kampagne für Kinder psychiatrieerfahrener Eltern).

Wer einmal selbst in einer psychiatrischen Klinik behandelt wurde, dem ist die Sorge, die Einbindung in das gesellschaftliche Umfeld aufgrund des Psychiatrieaufenthalts zu verlieren, womöglich bekannt. Menschen mit psychischen Erkrankungen haben eine große Angst vor einer Stigmatisierung und gesellschaftlichen Ächtung. So verheimlichen sie ihre Symptome so gut es geht, verlangen von sich hohe Leistungen, um nicht aufzufallen.


Ein Beispiel, das häufig genannt wird, aber einleuchtend ist, ist das vom gebrochenen Bein. Jedem ist bewusst, dass der Knochen geschont werden muss, weil mit der Verletzung Schmerzen und Mühen verbunden sind. Den meisten ist bewusst, dass es eine Begleitung durch den Arzt und Physiotherapeuten benötigt, um das Bein langsam wieder an eine Belastung heran zu führen.


Obwohl psychische Erkrankungen weit verbreitet sind und laut WHO jeden vierten Arztbesucher betreffen, werden sie in der Gesellschaft immer wieder mit Stigmata versehen.

Unserem Verein geht es in erster Linie allerdings darum, zu erreichen, dass die Behandlung bei einem Psychiater oder Psychotherapeuten als ebenso normal angesehen wird, wie die in der Chirurgie oder inneren Medizin. Es geht uns um die gesellschaftliche Wahrnehmung der Thematik und damit um die Ent-Mystifizierung von psychischen Erkrankungen.

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